13.08.2021 08:41

Rad-Pilgertour führt quer durchs Ruhrgebiet

Krankenhausseelsorge organisiert „Ein Tag für mich“


"Einmal sollte man fortrollen aus diesen glatten Gleisen... und eines schönen Morgens
unbekannt verreisen …" Mit diesem Gedicht von Mascha Kaléko im Gepäck haben sich 10 Mitarbeitende aus der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel auf den Weg gemacht, um unter dem Motto „Ein Tag für mich“ auf Rad-Pilgertour zu gehen. Der Pilger-Tag gehört zum Gesundheitsförderungsprogramm der Ev. Krankenhausgemeinschaft und wird von den Seelsorger*innen der verschiedenen Klinikstandorte organisiert.

Einmal sollte man ...aufbrechen, Abstand vom Alltag gewinnen, mehr Zeit für Begegnungen finden, Ungewöhnliches ausprobieren, sich selbst und einander neu wahrnehmen. Geradelt wurde an Kanal und Emscher entlang - auf Bahntrassen, durch alte Zechensiedlungen und einen Schlosspark... Das Ruhrgebiet zeigte sich als Paradies für Radfahrer. "Gut dass wir einander haben" wurde an diesem sonnigen Tag gemeinsam mit den Seelsorger*innen Katharina Henke und Andreas Brenneke nicht nur als Lied gesungen, sondern auch miteinander gelebt.

Beim Hof Feuler in Marl erwartete die Gruppe ein leckeres Stullen- und Kuchenbuffet. Die anschließende Führung durch das Therapiezentrum hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Mitarbeitenden, die aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen der Ev. Krankenhausgemeinschaft kamen. In dem Zentrum wird über alle Hindernisse und Einschränkungen hinweg mit Lebensmut und hohem ehrenamtlichem Engagement Reittherapie für über 300 Patienten ermöglicht. „Bewundernswert!“ lautete der einhellige Kommentar der Pilger*innen angesichts dieses Engagements. „Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen", sagte Bärbel Lau dazu, die Gründerin des Therapiezentrums. Immer wieder gelte es, mit Vertrauen durchzuhalten und dem Lebensstrom zu folgen.




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