14.05.2020 12:52

Normalbetrieb beginnt wieder

EvK startet mit umfangreichem Sicherheitskonzept


Nach sieben Wochen Arbeiten im Ausnahmezustand soll an allen Standorten der Ev. Krankenhausgemeinschaft  Herne | Castrop-Rauxel langsam wieder der Alltag einkehren. „Selbstverständlich unter Einhaltung aller Vorsorgemaßnahmen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts, um unsere Patienten und unsere Mitarbeitenden weiterhin wirksam vor dem Coronavirus zu schützen“, sagt Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter. Damit folgt das Gesundheitsunternehmen den Empfehlungen des NRW-Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann.

Da sich die Relation bei der Zahl der COVID-Neu-Erkrankungen und der Genesenden positiv entwickelt, sind die Entscheidungsträger in der Ev. Krankenhausgemeinschaft aus den Bereichen Medizin, Pflege und Geschäftsführung zu dem Schluss gekommen, dass ein weiteres Öffnen der Krankenhäuser zu verantworten sei. „Schließlich haben wir nach wie vor den Bürgern unserer Stadt gegenüber einen Gesundheitsversorgungsauftrag zu erfüllen, der über eine reine Notfallversorgung und die Behandlung von Corona-Patienten hinaus geht“, erklärt Heinz-Werner Bitter. „Krebserkrankte, Menschen mit massiven Gelenkbeschwerden und viele andere dürfen nicht weiter auf unbestimmte Zeiten vertröstet werden. Auch sie haben ein Recht auf Behandlung und Linderung ihrer Beschwerden.“

Damit für Patienten und Mitarbeitende optimale Sicherheitsbedingungen herrschen, hat die Task Force Corona der Ev. Krankenhausgemeinschaft ein umfangreiches Maßnahmenprogramm entwickelt. Wichtigster Schritt ist die Aufteilung in vier Krankenhausbereiche: Bereich für ungeplante Aufnahmen, COVID-Verdacht-Bereich, COVID-19-Bereich und NICHT-COVID-Bereich. Den Mitarbeitenden werden zudem Symptomchecks und gegebenenfalls weitergehende Untersuchungen auf freiwilliger Basis angeboten.

Für Patienten, die einen festen Operations-Termin haben, sieht das Sicherheitskonzept der einzelnen EvKs vor, dass sie noch vor der Aufnahme ins Krankenhaus im Rahmen ihres Sprechstunden-Termins getestet werden. Das bedeutet, dass nur Patienten, die erwiesenermaßen nicht an Corona erkrankt sind, geplant operiert werden.

Patienten, die über die Notaufnahme ins Ev. Krankenhaus kommen, werden bei der stationären Aufnahme auf COVID 19 getestet. Bis das Testergebnis vorliegt, werden diese Patienten im „Bereich für ungeplante Aufnahmen“ untergebracht. Danach erfolgt die Weiterverlegung innerhalb des EvK. „Aber auch wenn wir uns nun wieder langsam für den normalen Betrieb öffnen, sind wir an allen unseren Standorten für den Fall einer Corona-Ausbruchssituation weiterhin vorbereitet und halten die geforderte Anzahl Intensivbetten und Beatmungsplätze vor“, versichert Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter.




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