09.03.2016 10:21

EvK-Klinik schlägt gesunde Gangart vor

Gelenkspezialisten referieren vor vollem Haus


Prof. Dr. Urlich Eickhoff, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Bewegung ist gesund, macht aber nur dann wirklich Freude, wenn sie nicht mit Schmerzen verbunden ist. Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Evangelischen Krankenhauses Herne lud im Rahmen der Herner Gesundheitswoche interessierte Bürger dazu ein, sich darüber zu informieren, wie man schmerzende Hüft-, Knie-, und Schultergelenke behandeln oder aber auch verhindern kann. Der Chefarzt der Klinik, Prof. Dr. Ulrich Eickhoff, und sein Team boten dazu Vorträge und einen Workshop an.

„Alles eine Frage der Gene oder sind Frauen die besseren Überlebenskünstler?“ - Unter diesem provokanten Motto stand der Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Eickhoff, mit dem er die Veranstaltungsbesucher auf den informativen Vormittag rund ums Thema Bewegung einstimmte. Physiotherapeutin Andrea Langkau vermittelte Wissenwertes zum Aufbau des Fußes, damit jeder „leichtfüßig durch den Alltag“ kommt - so der Titel ihres Beitrags. Oberärztin Dr. Kerstin Wittor klärte darüber auf, was nach einer Prothesen-Operation zu beachten ist - nämlich „Die richtige Gangart“, so der Vortrag der Oberärztin.

Ein Gelenkersatz sollte jedoch in allen Fällen immer die letzte aller Wahlmöglichkeiten bleiben. Diese Auffassung vertritt das gesamte Team des zertifizierten EndoprothesenZentrums. Deshalb wird bei jedem Patient nach streng festgelegten Qualitätskriterien abgeklärt, wann die Grenze überschritten ist und es mit Hilfe eines Gelenkersatzes heißt „Schluss mit den Schulterschmerzen“. Dazu äußerte sich Oberarzt Dr. Hinnerk Leithe in seinem Vortrag.

Physiotherapeutin Andrea Langkau bot außerdem einen Workshop an, bei dem sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Übungen zeigte, die für entspannte Füße sorgen. Mit ihrem Programm trafen die Veranstalter ganz offensichtlich ins Schwarze: Die Kapelle war bis auf den letzten Platz gefüllt.